FAQ

Fragen vor der Nutzung von Genome

Ein kompakter Entscheidungsbereich zur Datenauswahl, Privatsphäre, lokalen Analyse und Berichtseinordnung.

16 Antworten
4 Themen
100% lokal zuerst

Primäre Empfehlung

Wenn möglich mit WGS starten.

Whole Genome Sequencing gibt Genome die breiteste Grundlage für lokale Analysen. SNP-Tests und WES können nützlich sein, beantworten aber engere Fragen.

Privat gedacht. Gebaut für lokale Analyse auf macOS.

01 · Datenauswahl

WGS, WES, SNP-Tests und Anbieter-Exporte

01 Warum empfiehlt PJ Labs meistens WGS?

WGS hält die meisten Optionen offen. Genome kann einen breiten Datensatz für SNPs, PGx, HLA-Kontext, Reports und spätere Neuinterpretation nutzen.

Mehr dazu: WGS, SNP und WES vergleichen
02 Reichen 23andMe- oder Ancestry-Rohdaten aus?

Sie können ausgewählte Markerfragen beantworten, sind aber nicht die beste Primärdatei für genomische lokale Analyse.

Mehr dazu: SNP-Rohdaten verstehen
03 Wann ist WES sinnvoll?

WES kann bei fokussierten Exom-Fragen sinnvoll sein. WGS bleibt breiter, weil kodierende und nicht-kodierende Regionen in einem Datensatz enthalten sind.

Mehr dazu: Vergleich öffnen
04 Welche Dateien sollte ich vom Anbieter sichern?

Sichere die vollständigsten Exporte, besonders FASTQ, BAM oder CRAM und VCF. So bleiben spätere Analyseoptionen erhalten.

05 Was, wenn ich heute nur einen kleinen SNP-Export habe?

Du kannst ihn für engen Marker-Kontext nutzen. Behandle ihn aber als begrenzten Einstieg, nicht als Ersatz für einen breiteren Genomdatensatz.

02 · Privatsphäre

Lokale Analyse, keine Telemetrie und keine DNA-Cloud

01 Lädt Genome meine DNA-Daten hoch?

Nein. Genome ist für lokale Analyse auf macOS gebaut, ohne DNA-Cloud und ohne Telemetrie-Pipeline.

Mehr dazu: Genome-Überblick öffnen
02 Brauche ich einen Account für Genome?

Für den lokalen Analyse-Workflow ist kein Account nötig. Deine Dateien bleiben auf deinem Mac, außer du verschiebst oder teilst sie selbst.

03 Kann ich Fragen vorbereiten, ohne Rohdaten hochzuladen?

Ja. Wiki und FAQ erklären Datentypen, Reports und Grenzen, ohne dass du genetische Dateien hochladen musst.

Mehr dazu: Wiki öffnen

03 · Analyse

Was Genome aus Daten ableiten kann und was nicht

01 Was kann Genome mit WGS-Daten machen?

Je nach Dateiqualität und verfügbaren Referenzen kann Genome Variantenkontext, PGx, HLA- und KIR-Kontext, Repeats und Report-Workflows unterstützen.

Mehr dazu: Genome-Hilfe öffnen
02 Kann Genome jede medizinische Frage automatisch beantworten?

Nein. Genome strukturiert lokale Daten und Reports, macht aus Roh-DNA aber keine vollständige Diagnose oder Therapieplanung.

03 Warum sind Referenzgenom-Builds wichtig?

Koordinaten und Varianten hängen vom Referenz-Build ab. Eine GRCh37-Datei und eine GRCh38-Datei können Positionen unterschiedlich beschreiben, deshalb muss der Build bekannt sein.

Mehr dazu: Referenz-Builds verstehen
04 Kann man alte Daten später neu interpretieren?

Ja, wenn die Quelldateien vollständig genug sind. FASTQ, BAM, CRAM und VCF machen spätere Reanalyse realistischer als ein sehr kleiner Export.

04 · Reports

Befunde lesen und Gespräche vorbereiten

01 Ersetzt ein Genome-Report ärztliche Beratung?

Nein. Ein Report kann das nächste Gespräch strukturieren, medizinische Entscheidungen gehören zu qualifizierten Fachpersonen.

02 Wie sollte ich einen Genome-Report lesen?

Trenne Messung, Qualität, Interpretation und nächsten Schritt. Ein Befund ist nicht dasselbe wie eine Diagnose.

Mehr dazu: Report-Leitfaden lesen
03 Was sollte ich in ein Arztgespräch mitnehmen?

Nimm den relevanten Report-Abschnitt, den Dateikontext, Qualitätsnotizen, offene Fragen und den Grund mit, warum der Befund besprochen werden soll.

04 Was bedeutet ein No-call oder fehlender Wert?

Meist waren Daten oder Qualität für diesen Marker oder diese Region nicht ausreichend. Das sollte nicht als negativer Befund gelesen werden.

PJ Labs

Nächster sinnvoller Schritt

Wenn du Rohdaten schon hast, starte in Genome. Wenn du noch einen Test auswählst, beginne mit dem WGS-Leitfaden und sichere alle Anbieter-Exporte.